Auf unserem Weg Richtung Norden nach Phuket segeln wir bei schoenem Wetter aber wenig Wind zuerst nach Koh Lipe. Das ist eine kleine thailaendische Insel voll mit Touristen kurz nach der Grenze zu Malaysien. Dort findet man Resorts, Geschaefte, einen kleinen Markt, Massagesalons, Tauchbasen und auch sonst alles was man als Tourist so brauchen kann. Es befindet sich auch ein Immigration Checkpoint dort, an dem man offiziell in Thailand einreisen kann. Wir machen das, da wir laenger hier im Sueden bleiben wollen, bevor wir weiter nach Phuket segeln. Zum Einchecken haengen wir uns an eine der Mooringbojen, damit wir nicht im Riff ankern und dieses zerstoeren. Nachdem wir aber erfahren das es pro Nacht THB 500.- kostet und uns ausserdem zu viel los ist, beschliessen wir uns doch lieber gleich an die Westseite von Koh Adang zu ankern (auf Sandboden). Koh Adang ist eine der zwei groesseren Inseln hier und unser Ankerplatz ist genau bei einem Flussdelta bzw. einer kleinen Quelle, an der man wunderbar Voegel beobachten kann (Bild 1). Am ersten Tag habe ich leider meine Kamera nicht mit, aber beim naechsten Mal gelingt es mir sowohl einen Nashornvogel (Orienthornvogel - Anthracoceros albirostris - Bild 2 & 3) als auch zumindest einen Eisvogel (Braun-Fluegel Eisvogel - Pelargopsis amauroptera - Bild 4) zu fotografieren.

Nach ein paar relaxten Tagen geht es weiter nach Koh Rok, eine der westlichsten Inseln Thailands. Inzwischen muss man hier Eintritt zahlen, da es sich um einen Nationalpark handelt. Der Preis betraegt THB 400.- pro Person und THB 100.- pro Boot fuer 5 Tage. Eigentlich ganz okay und wenn man ein wenig handelt geben sie einem meist auch noch Rabatt. Hier gibt es ganz gute Riffe und im Sueden ist es sicher nett zu tauchen. Tom kann im tieferen Wasser gleich mal ein paar grosse Zackenbarsche entdecken. Von der Korallenvielfalt her ist es nicht mit Pulau Tioman zu vergleichen. Trotzdem kann man nach der letzten schlimmen Korallenbleiche auch bei den verzweigten Korallen schon einen ordentlichen Nachwuchs sehen. Der Strand laedt unseren Keanu zum Spielen ein und im seichten Wasser lassen sich die ersten Schwimmuebungen ohne Auftriebshilfe gut ausprobieren (Bild 5 & 6).

Danach bleiben wir bei Koh Ha kurz an einer Boje, um uns diesen Platz mal anzusehen. Tom ist von der Sichtweite begeistert, aber es eignet sich eigentlich nicht zum schnorcheln, da es ziemlich schnell tief wird. Aber wir kommen wieder um ein paar Tauchgaenge zu absolvieren, denn es soll hier viele Hoehlen und Steilwaende geben.

Nach einem Tag Segeln bei gutem Wind kommen wir frueher als gedacht in Phuket an und verbringen die erste Nacht im Sueden in der Bucht Nai Harn. Am naechsten Tag geht es in die Ao Chalong wo wir erstmals im neuen, geschmackvoll lachsfarbenen Gebaeude am Ende der Pier einklarieren (der Manner-Schriftzug fehlt noch). Mittlerweile geht alles ueber Computer und man erspart sich die ganze Zettelausfuellerei. Danach beschliessen wir gleich wieder nach Nai Harn zu fahren, weil uns dort das Wasser und Umfeld besser gefaellt. Und nun nichts wie ins Phuket-Getuemmel um die letzten Besorgungen zu machen.

The spring on Koh Adang
an oriental-pied hornbill spotted in the trees close to the spring (Anthracoceros albirostris)
oriental-pied hornbill flying (Anthracocerus albirostris)
brown-winged kingfisher (Pelargopsis amauroptera)
trip to Koh Rok
Keanu Koh Rok
sunset over the islands
at rolly tasker in Phuket

project manaia

Krüss Mikroskope